Seniorenhandys: reduziert aufs Wesentliche

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Senioren stellen andere Bedürfnisse an ein Handy und dessen Funktionen als Angehörige jüngerer Generationen. Leicht bedienbar und auf die wesentlichsten Parameter beschränkt soll das rentnerfreundliche Mobilfunkgerät in erster Linie sein. Im Trend liegt allerdings inzwischen auch bei älteren Menschen das Klapphandy.

Das ideale Seniorenhandy – theoretisch

Ein Rentnerhandy verzichtet auf die zahlreichen Features, die moderne Handys ihrer jungen Zielgruppe bieten. Es ist reduziert auf das Telefonieren und Versenden von Kurznachrichten. Zudem zeigt sich das Mobiltelefon seniorengerecht, indem es einerseits große Tasten und andererseits einen klaren Druckpunkt derselben aufweist. Eine weitere wesentliche Eigenschaft bildet die große, kontrastreiche – und damit gut lesbare – Schrift auf dem Display. Das Handy verfügt jedenfalls über eine Notruffunktion und eine Induktionsspule für Hörgeschädigte sowie Tasten mit Blindenschrift. Um dem Senior das umständliche Verbinden des Handys mit einem Ladekabel zu ersparen, lässt sich das Mobiltelefon zum Akku-Tanken bestenfalls einfach in eine Ladestation stellen.

Die rentnerfreundlichsten Mobilfunkgeräte – praktisch

Laut Stiftung Warentest ist das Panasonic KX-TU327 das derzeit beste Handy für Rentner auf dem Markt – und das, obwohl es sich bei diesem Modell um kein Exemplar eines auf Seniorenmobiltelefone spezialisierten Herstellers handelt. Das Klapphandy wurde aufgrund seiner überzeugenden Telefonfunktionen, der einfachen Handhabung und hohen Stabilität mit „Gut“ bewertet; für den Akku erhielt das Modell sogar die Bestnote, während die Stiftung Warentest die Vielseitigkeit des Handys lediglich als „befriedigend“ einstufte. Auf den zweiten Rang schaffte es das Doro PhoneEasy 612, ebenfalls ein Klappmodell: Die Tester vergaben in sämtlichen Teildisziplinen die Note „Gut“. Generell lässt sich festhalten, dass die Handys für Senioren stetig besser werden.

Die passende Simkarte

Als Mobilfunktarif eignet sich für Senioren am besten ein Handyvertrag eines Discounters wie simply. Dort kann ein Tarif ohne monatliche Festkosten bei gleichzeitig günstigen Gebühren abgeschlossen werden, der bei Bedarf auch mit einer Festnetzflatrate erweitert werden kann. Besonders praktisch: Wahlweise steht auch die Prepaid-Zahlung zur Verfügung, d.h. wenn der ältere Mensch Gefahr läuft, zu vergessen, nach einem Telefonat aufzulegen oder versehentlich teure Sonderrufnummern anzuwählen, ist bei der Prepaid-Zahlung sichergestellt, dass dann maximal das aufgeladene Prepaid-Guthaben verloren geht.

Kategorie: Technik, Tipps und Tricks Tags: Mobilfunk, Seniorenhandy

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One Response to "Seniorenhandys: reduziert aufs Wesentliche"

  1. Ich habe neulich für meine Oma auf ihrem Seniorenhandy eine Handynummer gelöscht und eine andere Nummer umbenannt. Die Aufgabe erwies sich als kniffliger als es sich anhört. Es wäre unmöglich gewesen, dass meine Oma irrtümlich zu diesen Funktionen kommt und somit etwas verstellt hingegen kann sie mit dem Gerät genau das was sie soll. Telefonieren. Ich finde Seniorenhandys spitze (Für schwierigere Aufgaben gibts ja Enkel)

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